Home
 
Rennkalender
Rennbahnen
Daten und Fakten
Wie wette ich?
Archiv
Dick Francis
Service










8.5.2018  RÜCKSCHAU: Blingless gewinnt den Grossen Preis der Stadt Zürich erneut

(pd) Bei schönstem Frühlingswetter wollten heute Sonntag, 6. Mai 2018, 8000 Zuschauer bei der Saisoneröffung auf der Pferderennbahn Zürich-Dielsdorf mit dabei sein. Sie sahen ebenso spannenden wie hochstehenden Sport und im Hauptereignis den Sieg des Vorjahressiegers Blingless mit Ondrej Velek im Sattel.

Blingless verteidigt im 103. Grossen Preis der Stadt Zürich seinen Titel aus dem Vorjahr

Das längste Jagdrennen der Schweiz stand heute auf der Pferderennbahn Zürich-Dielsdorf im Mittelpunkt: Der 103. Grosse Preis der Stadt Zürich, der über 4300 Meter gespickt mit 15 Hindernissen führt, ist das traditionsreichste Pferderennen unseres Landes. Entsprechend gross war die Spannung vor dem 30‘000-Franken-Rennen heute um 15.45 Uhr, als die vier Paare unmittelbar vor der Tribüne lospreschten. Nach langer Führung ging Horus de Pompadour auf dem letzten Kilometer die Puste aus, dafür kam Vorjahressieger Blingless mit Unterstützung seines neuen Reiters Ondrej Velek immer stärker auf. Nach dem letzten Sprung kam es zu einem Endkampf, welcher die Zuschauer von den Sitzen riss: Dastary d’Airy griff unentwegt an, doch Blingless kämpfte sich mit einer Länge Vorsprung als Sieger ins Ziel und verteidigte damit seinen Titel vom letzten Jahr. Der bereits zehnjährige braune Wallach wird vor Ort im Horse Park Zürich-Dielsdorf von seiner Besitzerin Claudia Schorno trainiert. In jungen Jahren war Blingless in Paris bis auf Gruppe-I-Ebene (in der „Champions League“ des Pferderennsports) erfolgreich gelaufen.

Cabaleiro bezwingt Zantario im Grand Prix Priora 2000 Guineas
Über 1600 Meter führten die unter dem Patronat von Priora stehenden 2000 Guineas, das zweite klassische Rennen der Saison 2018 für Dreijährige. 20‘000 Franken Preisgeld stand bereit. Der in der Schweiz bei vier Starts ungeschlagene Hengst Zantario galt als Favorit und übernahm denn auch in der Zielgeraden an der Animatorin Just Approve vorbei die Führung. Doch auf den letzten 200 Metern wurde der Neuling Cabaleiro mit Ersatzjockey Kieran O’Neill immer schneller. Der irische Jockey zeigte im Sattel des seit kurzem von Andreas Schärer für Anton und Verena Kräuliger trainierten Schimmels einen hervorragenden Finish und schnappte dem Favoriten den Sieg um einen Hals (fünf Hundertstelsekunden) weg.

Grosse Sieger auch in den beiden Flach-Gipfeltreffen für Steher und Meiler
Mit je 15‘000 Franken waren die Rennen für die Flach-Elite dotiert. Bei den Stehern, die im Grossen Preis des Rennvereins Zürich antraten, doppelte Kieran O’Neill für das Ehepaar Kräuliger und Trainer Andreas Schärer gleich nach. Wieder als Ersatzreiter für Clément Lheureux zum Einsatz gekommen, lieferte O‘Neill Zambeso mit dem Schweizer Jockey Tim Bürgin einen Kampf auf Biegen und Brechen. Und es wurde noch knapper als mit Cabaleiro – um einen Kopf (zwei Hundertstelsekunden) war Le Colonel vor Zambeso im Ziel.

Während der Grosse Preis des Rennvereins Zürich über 2300 Meter gelaufen wurde und einiges an Stehvermögen verlangte, richtete sich der Grosse Preis der Sigma Lenses + Cameras an die Meiler. In diesem Rennen hatte Notte A Roma mit Nicolas Guilbert im Sattel von der Spitze aus alles im Griff. Mit drei Längen Vorsprung gewann der vierjährige Wallach vor seinem Stall- und Trainingsgefährten Take A Guess. Beide gehörten Martina Stadelmann und werden in Avenches von Claudia Erni trainiert.


Ansprechender Wettumsatz trotz kleineren Feldern
Der Zustand der Bahn wurde von der Rennleitung eine Stunde vor dem ersten Rennen explizit gelobt. In den ersten zwei Rennen rutschten eingangs des ersten Bogens zwei Pferde weg. Beide blieben unverletzt, die Reiter wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht, konnten dieses aber im Laufe des Nachmittags wieder verlassen und auf den Rennplatz zurückkehren. Das zweite Rennen wurde aus Sicherheitsgründen durch die Rennleitung sofort abgebrochen. In der Folge wurde die Situation von der Rennleitung und dem OK analysiert. Nach Rücksprache mit Aktiven (Reitern und Trainern), die den Entscheid mehrheitlich unterstützten, wurde die Stelle nach dem Ziel ausgesteckt und der Renntag unter sogenannt erschwerten Bedingungen fortgesetzt. Das Publikum verstand und unterstützte den Entscheid und bescherte dem Rennverein einen angesichts der kleineren Teilnehmerfeldern ansehnlichen Wettumsatz von über 50‘000 Franken. Durchschnittlich wurden pro gelaufenes Rennen über 8000 Franken gewettet, rund 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

„Die Stimmung beim Publikum war heute hervorragend, die Leute genossen den Renntag auf unserer Parkrennbahn in vollen Zügen“, erklärte OK-Präsident und RVZ-Vorstandsmitglied Reto Vanoli, „wir werden in den nächsten Tagen die Situation auf der Rennbahn genau analysieren, weil die Sicherheit für Pferd und Reiter absoluten Vorrang hat. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Renntage.

Weitere Höhepunkte auf der Parkrennbahn Zürich-Dielsdorf folgen schon bald. Am Sonntag, 10. Juni 2018, feiert der Rennverein Zürich das 10-jährige Jubiläum des „Kid’s Day Race & Charity“. An diesem Tag stehen die Kinder im Mittelpunkt: Gratis-Eintritt und viele Attraktionen für die jüngsten Gäste machen den Kids‘ Day zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Auch am 21. August (Afterwork Race Day) und am 23. September (Jockey Club-Renntag) finden auf der Parkrennbahn im Zürcher Unterland Rennen statt.

Weitere News:

10.10.2017  Neuer Anlauf – die Pferderennen finden Sonntag, 15. Oktober statt!
8.10.2017  Wieder keine Rennen in Maienfeld!
1.10.2017  Absage der heutigen Pferderennen!
25.9.2017  RÜCKSCHAU:Deutscher Dreifach-Sieg im Jockey Club mit Dennis Schiergen und Samurai als grosse Sieger
23.9.2017  VORSCHAU: Erneut das Duell Schweiz-Deutschland im grossen Gipfeltreffen im Jockey Club
9.9.2017  VORSCHAU: Ausgeglichenes Feld im GP Schweiz
21.8.2017  VORSCHAU: Dreijährigen Stuten suchen ihre Königin
26.6.2017  RÜCKSCHAU: Baumgartners siebter Derby-Streich!!!
19.6.2017  RÜCKSCHAU: Le Colonel triumphiert im Flach-Marathon
18.6.2017  Aussenseiterin Senga gewinnt den Prix de Diane