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25.9.2017  RÜCKSCHAU:Deutscher Dreifach-Sieg im Jockey Club mit Dennis Schiergen und Samurai als grosse Sieger

(pd - Bilder: K.Keller) Der vierjährige Hengst Samurai, der für den „42. Grand Prix Land Rover Jockey Club“ aus Köln nach Dielsdorf gereist war, auf der Parkrennbahn Zürich-Dielsdorf das mit 100‘000 Franken dotierte, wichtigste Schweizer Flachrennen für dreijährige und ältere Vollblüter. Jockey Dennis Schiergen verteidigte vor rund 7800 Zuschauern nicht nur den Titel aus dem Vorjahr, sondern gewann auch noch zwei weitere Rennen, darunter mit Sweet Soul Music das zweitwichtigste Rennen, das St. Leger.



Nach Girolamo nun mit Samurai: Dennis Schiergen gewinnt wie vor einem Jahr das 100‘000-Franken-Rennen

Vier hochkarätige Gäste aus Deutschland forderten im Hauptereignis des Tages, dem mit 100'000 Franken Preisgeld ausgestatteten „42. Grand Prix Land Rover Jockey Club“, sieben Schweizer, die sich ebenfalls allesamt Chancen auf einen Heimsieg ausrechneten. Am Ende durfte der gleiche Jockey wie letztes Jahr zur Siegerehrung. Dennis Schiergen hatte dem von seinem Vater Peter Schiergen trainierten Favoriten Samurai alles glänzend eingeteilt, ging im Einlauf am einheimischen Clouds at Night/Tim Bürgin vorbei in Front. Und auch wenn der Trainingsgefährte Nimrod/Josephine Gordon angriff, marschierte Samurai immer weiter und gewann schliesslich sicher mit einer Pferdelänge Vorsprung. Hinter den beiden Schützlingen von Peter Schiergen, die am Freitag aus Köln kommend in Dielsdorf eingetroffen waren, klaffte eine Lücke von drei Längen bis zu Shadow Sadness/Bayarsaikhan Ganbat, einem weiteren hoch eingestuften Gast aus Deutschland. Bester Schweizer wurde etwas mehr als eine weitere Länge dahinter Le Colonel/Clément Lheureux, der um den Sieg aber nie mitreden konnte.

Dieser Sieg von Dennis Schiergen mit Samurai hat auch eine grosse Schweizer Note: Denn der 22-Jährige wohnt in Kilchberg, studiert in Zürich und reitet im Training bei Karin Suter-Weber auf der Rennbahn Dielsdorf. Und sowohl Samurai wie Nimrod wurden vor dem Rennen vom Stall Beliar erworben, hinter dem der Schweizer Champion-Trainer Miro Weiss steht. Beide werden nun in der Schweiz bleiben – eine grosse Verstärkung für die schmale Elite der Schweizer Galopper. Der Stall Beliar verdiente mit diesem Doppelsieg brutto auf einen Schlag 63‘000 Franken.  

Nach Girolamo vor einem Jahr hat Dennis Schiergen also erneut gewonnen. Wie zuvor an diesem Tag noch zwei weitere Male.



Sweet Soul Music gewinnt nach dem Stuten-Derby auch das 36. St. Leger

Das zweitwichtigste Rennen des Tages, das unter dem Patronat des „St. Leger Club of Lucerne“ gelaufene „36. Schweizer St. Leger“, ging an die Mitfavoritin Sweet Soul Music. Dennis Schiergen zeigte im Sattel der dreijährigen Stute gute Nerven und ein ideales Timing. Als die beiden angriffen, konnte der Favorit Cornwall Cottage/C.Lheureux nicht kontern, doch mit Puelo/Maxim Pecheur gab sich ein anderer Hengst noch nicht geschlagen. In einem Duell, das die Zuschauer von den Sitzen riss, kämpfte Sweet Soul Music ihren Widersacher schliesslich um einen Hals oder acht Hundertstelsekunden nieder. Somit triumhpierte Karin Suter-Weber in dreifacher Hinsicht: Sie hat Sweet Soul Music aus ihrer legendären Stute Soul of Magic selbst gezüchtet, ihr gehört die nun zweifache klassische Siegerin und sie trainiert sie auch selbst.

Grosse Freude bei den Organisatoren

«Der Renntag heute hat alle Ziele, die wir uns gesetzt hatten, übertroffen. Zuschaueraufmarsch und Wettumsatz an erster Stelle. Und wir hatten eine Stimmung, wie sie nur im Rennsport möglich ist», zeigte sich Reto Vanoli, der OK-Chef Renntage des Rennvereins Zürich, überglücklich. «Und ich bin stolz auf mein Team, wir haben uns in unserer ersten gemeinsamen Saison von Renntag zu Renntag verbessert. Der Rennverein Zürich steht wieder glaubwürdig im Zentrum und hat eine tragende Rolle im Schweizer Pferderennsport.» Nun nimmt das RVZ-Team mit viel Elan die Vorbereitung auf die Saison 2018 in Angriff. «Am 6. Mai 2018 geht es mit unserem grossen Zürcher Renntag bereits wieder los, wir freuen uns jetzt schon drauf. Bis dahin arbeiten wir auf unserem Rennplatz an weiteren Verbesserungen. Lassen Sie sich überraschen!»

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