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26.6.2017  RÜCKSCHAU: Baumgartners siebter Derby-Streich!!!

(Nicole D'Orazio/Thurgauer Zeitung) Bereits zum siebten Mal hat Peter Baumgartner das „Swiss Derby“ auf der Rennbahn in Frauenfeld gewonnen. Für den 87-jährigen Thurgauer war es gestern dennoch eine Premiere: ein Doppelsieg!



Er hatte Tränen in den Augen, und seine Stimme zitterte bei der Siegerehrung: Peter Baumgartner hat gestern mit Malkoboy zum siebten Mal das „Swiss Derby“ (2400 m) in Frauenfeld gewonnen. Damit hat er seinen Rekord bei den Besitzern ausgebaut. «Ich bin sehr glücklich und danke dem Trainer und dem Reiter», sagte der gebürtige Sirnacher, der im Rollstuhl sitzt und erblindet ist. Die 37. Austragung des „Swiss Derbys“ sei seine letzte gewesen, das hatte er schon im Voraus gesagt. Und er wollte es nochmals wissen: Baumgartner schickte mit Malkoboy und One One One/GéraldMossé zwei starke Hengste ins Rennen. Und es waren genau diese beiden, die als Erste ins Ziel liefen. Rang drei ging an den deutschen Hengst Ronaldo/MarcLerner.

Pierre-Charles Boudot, derzeit der erfolgreichste Jockey in Frankreich, ritt mit Favorit Malkoboy ein taktisch kluges Rennen. In der Gegenseite zog er den Hengst auf die andere Seite der Piste, weil er dort schnelleren Boden ausgemacht hatte. Im Einlauf war nach seinem Angriff die Entscheidung schnell gefallen. Malkoboy gewann überlegen. Für den 24-jährigen Reiter war es der erste Sieg in einem „Derby“. «Ich bin sehr glücklich, dass ich für Herrn Baumgartner gewinnen konnte», sagte er bei der Medienkonferenz. «Es sind hier sehr viele Emotionen im Spiel.» Boudot hofft, dass er am nächsten Samstag im „Irischen Derby“ nachdoppeln kann.



Der Trainer hat den Sieger selbst gezüchtet

Der Franzose Henri-Alex Pantall trainiert Malkoboy und hat ihn auch gezüchtet. «Das ist mein fünfter Erfolg im Swiss Derby», meinte er erfreut. «Malkoboy ist ein sehr gutes Pferd.» Peter Baumgartner hätte ihn kurzfristig gekauft, weil er von One One One kurz nach dessen Erwerb etwas enttäuscht gewesen sei. «Das Pferd hatte damals ein schlechtes Rennen.» Doch auch er habe im „Derby“ als Zweiter gezeigt, was er könne.

Die 3500 Zuschauer sahen neben dem „Derby“ acht weitere spannende Rennen. Im sogenannten „Kleinen Derby“ (Fr. 12‘000/2000m), ebenfalls nur für dreijährige Pferde, wurde Fiesta/RaphaelLIngg ihrer Favoritenrolle gerecht und verwies Puelo/FabriceVeron und Jaworin/ClémentLheureux auf die Ehrenplätze.

Aus Thurgauer Sicht gab es zwei zweite Plätze zu verzeichnen: Lonessa/ SilviaCasanova musste sich über 1850m nur Trainingsgefährte Just Moritz und Milan Zatloukal beugen. Die Stute gehört Max Rufer aus Hefenhausen. Und Fabrino/M.Zatloukal, der Charlotte Haselbach gehört, musste Take A Guess mit Tim Bürgin im Sattel vor sich dulden. Reiterin Yvonne Donzé aus Niederneunforn erzielte mit Karimunda über 1609m Platz drei hinter Mister Zoff/NadiaBurger und Wall Street Wolf/T.Bürgin.

In der Sprinter Trophy (1150 m) zeigte Pierre-Charles Boudot nochmals sein Können: Mit Footprintinthesand setzte er sich auf der Linie gegen Lunardo/C.Lheureux und Sailana/NicolasGuilbert durch. Miss Spirit überraschte unter Cédric Harnois – der hier seinen ersten Schweizer Sieg realisierte - im Handicap-3 (2400m) vor Stonehenge/N.Guilbert und Sociopath/C.Lheureux.

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